Not yet visible

Virtual Reality live erleben

Wie sehen der Augsburger Hauptbahnhof und das Münchner Kreativturnier einmal aus? Mit einem virtuellen Rundgang konnte man das bei der ersten JuMP-Veranstaltung am 22. Februar dieses Jahres schon einmal live erleben. Zudem erfuhren die knapp 40 Mitglieder, die zu der Veranstaltung in die Räumlichkeiten zu explido»iProspect gekommen sind, so einiges über Virtual Reality. Katharina Kasarinow und Joachim Sommer von der Agentur Not yet visible stellten ihre Vision und ihr erst in 2017 dazu gegründetes Unternehmen vor. Zuvor ging Michael Feil, der stellvertretende JuMP-Sprecher, auf das gesamte JuMP-Programm im Jahr 2018 ein. Die jungen Marketer dürfen sich auf spannende und vielseitige Veranstaltungen freuen. Und es wird auch ein neues Format geben.

Doch wie kamen die beiden jungen Geschäftsführer zu ihrem eigenen Unternehmen Not yet visible? Bereits während ihres Master-Studiums an der Hochschule Augsburg waren Katharina Kasarinow und Joachim Sommer von der Faszination der Virtual Reality gepackt. Letztes Jahr fassten sie den Entschluss, sich selbstständig zu machen und ihre eigene Firma zu gründen. Not yet visible ist eine Beratungsagentur. „Wir begleiten urbane und regionale Transformationsprozesse und unterstützen die Akteure mithilfe innovativer und medialer Vermittlungswerkzeuge. Mit dem Einsatz von Virtual Reality machen wir zukünftige Planungsvorhaben bereits heute sichtbar und schaffen eine intuitive Kommunikationsgrundlage für die Zusammenarbeit zwischen Planern, Investoren und Bürgern“, so die Gründer. Kostenintensive Konflikte können so vor ihrer Entstehung erkannt, Planungsergebnisse verbessert und die Akzeptanz von Bauvorhaben erhöht werden.

Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen stand der Austausch über Virtual Reality (VR) und ein praktischer Test mit einer VR-Brille. Doch was ist VR eigentlich genau, wo kommt sie her und seit wann gibt es sie? Welche Techniken gibt es bei VR (mobil bis stationär)? Welche Vorteile, aber auch Risiken birgt VR? Wie kann man VR als Simulationsinstrument einsetzen? Auf all diese Fragen hatten Katharina Kasarinow und Joachim Sommer die passenden Antworten. Sie erzählten, dass VR zum Beispiel für die Zukunft der Städteplanung eingesetzt wird. Darüberhinaus zur Visualisierung von Häusern, Messeständen und zur Fabrikplanung.

Im Anschluss an den spannenden Vortrag wurde noch lebhaft über VR diskutiert. Zudem bestand danach die Möglichkeit, in die VR einzutauchen und zwei Projekte des Unternehmens zu erkunden: virtuelle Rundgänge durch den neuen Augsburger Hauptbahnhof sowie im Münchner Kreativquartier.

Weitere Infos unter https://notyetvisible.de/

Bericht: Sabine Roth
Bilder: MCA

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