Augsburger Geschäftsklimaindex 2012: gute wirtschaftliche Aussichten für die Region

Trotz Eurokrise und unsicherer Wirtschaftslage bleibt der Augsburger Mittelstand optimistisch: Günstige Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass die kleinen und mittelgroßen Unternehmen der Region ihre aktuelle Geschäftslage und zukünftige Entwicklungen als sehr gut einschätzen. Auch in der Bereitschaft, zu investieren, neue Mitarbeiter einzustellen und diese weiterzubilden, unterscheiden sich die Augsburger Unternehmen positiv vom Rest Deutschlands.

Zu diesem Resultat kommt die studentische Unternehmensberatung JMS Augsburg e.V. in der Neuauflage ihres Berichts zur Konjunkturlage im Raum Augsburg. Anhand präziser Kennzahlen – ähnlich dem ifo-Geschäftsklimaindex – analysierte und bewertete eine Gruppe Studenten die wirtschaftliche Situation aus Sicht ansässiger Unternehmen. Führungskräfte aus dem Netzwerk des Wirtschaftsraums Augsburg wurden zu ihrer Investitionsfreudigkeit, der Personalplanung und Weiterbildungsmaßnahmen im Hinblick auf die letzten sechs Monate und das kommende halbe Jahr befragt. Das überraschende Ergebnis: Die Antworten der Studie widersprechen deutlich dem Trend im gesamten Bundesgebiet.

Teilnehmer

Rund 50 Mitglieder und Gäste des Marketing Clubs Augsburg informierten sich zum Augsburger Geschäftsklimaindex.

Eine Gelegenheit, tiefer in die Inhalte des Augsburger Geschäftsklimaindex einzusteigen, erhielten interessierte Mitglieder und Gäste des Marketing Clubs am 26. Juni: Im Augsburger Medienzentrum präsentierte die JMS-Projektgruppe vor rund 50 Anwesenden ihr Fazit. „Die Geschäftslage ist derzeit sehr gut und wird auch in Zukunft weiter konstant bleiben“, fassten die Referenten Matthias Locher und Hanna Späth die Studienergebnisse zusammen. „Die sehr gute Geschäftseinschätzung wird zu weiteren Einstellungen führen, wodurch die Arbeitslosenquote in der Region weiter sinken wird.“ Diese Ansicht deckt sich mit den Ergebnissen der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Schwaben. Potenzial besteht laut Locher und Späth bei den Ausgaben für Weiterbildung: „Obwohl weitestgehend in Weiterbildung investiert wird, könnten die Anstrengungen in diesem Bereich durchaus intensiver vorangetrieben werden.“

Insgesamt sind die befragten Augsburger Unternehmen mit der gegenwärtigen Situation und den Zukunftsaussichten des Wirtschaftsraums also durchaus zufrieden. „Wir haben gute Leute und dürfen zu Recht stolz auf unsere Region sein“, kommentierte MCA-Juniorensprecher Roman Mayr den Vortrag. „Ich jedenfalls bin froh, in Augsburg zu arbeiten.“

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie bei B4B Schwaben, die komplette Studie kann hier heruntergeladen werden.

 

Referenten

 

 

MCA-Juniorensprecher Roman Mayr (li.) bedankt sich bei den JMS-Referenten Hanna Späth und Matthias Locher mit einer Jim-Knopf-Marionette.

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