Premium AEROTEC – Ein neuer Brand im Aerostructure Bereich

Willkommen an Bord! Am 29. März stand ein Besuch im Augsburger Werk des Flugzeugbauers Premium AEROTEC auf dem Programm des Marketing Clubs. Dass in Haunstetten neben zivilen auch militärische Flugzeuge gefertigt werden, merkten die mehr als 100 Gäste schon bei der Anmeldung: Ausweisnummern mussten hinterlegt werden, und auf dem gesamten Gelände herrschte Fotografierverbot. Eine Ausnahmegenehmigung erhielt Vizepräsidentin Carina Orschulko, die die Veranstaltung für den Club dokumentierte:

Besuch bei Premium AEROTEC März 2011

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Interessiert folgten die Club-Mitglieder der Schilderung von Joachim Nägele, Geschäftsführer von Premium AEROTEC, zur rund 95-jährigen Geschichte des Flugzeugbaus und des Unternehmens in Augsburg. Damit verbunden sind weltweit angesehene Marken wie Rumpler, Messerschmitt, MBB, DASA und EADS. Als das Augsburger Werk der EADS zum 1 Januar 2009 mit den Werken Nordenham und Varel der Airbus Deutschland GmbH in einer eigenständigen Gesellschaft gebündelt wurden, musste ein neuer Name her – und zwar schnell. Erstaunlich: Binnen weniger Wochen entwickelte ein unternehmensinternes Team in bewährter Ingenieursmanier einen neuen Brand − hausgemacht und ohne Unterstützung externer Dienstleister.

Nach einem Blick auf das Produkt- und Dienstleistungsportfolio und einer Fragerunde, durften die Gäste einen Blick in die laufende Produktion werfen. Neben Werksleiter Peter Schwarz begleiteten junge Nachwuchskräfte die kleinen Gruppen. Das typische Geräusch, mit dem die Teile zu großen Strukturen zusammengenietet werden, dürfte so manchem im Ohr bleiben. Die Veranstaltung ließ keinen Zweifel daran, dass sich der Flugzeugbau im Aufwind befindet: Die Produktion läuft auf Hochtouren, das neue Werk östlich der Impuls-Arena fährt gerade die Serienproduktion hoch und Premium AEROTEC ist händeringend auf der Suche nach Fachpersonal.

Nicht nur in der Fertigung, auch als Gastgeber machte der Flugzeugbauer seinem Claim alle Ehre und erwies sich in jeder Hinsicht als „Premium“. Der Club wurde mit einem leckeren Catering verwöhnt, das einen angenehmen Rahmen für den fachlichen Austausch und zum Netzwerken bot.

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