Einfach dufte!

23. Juni 2010
dehner mvo
MCA-Präsident Manfred Stöckl (links) und Beirat Peter Seiler (rechts) bedanken sich bei Bernhard Hönig und Anne Hahnenstein von Dehner für die dufte Veranstaltung.

Einen Hauch von Blumenduft durfte der Marketing-Club Augsburg bei seinem jüngsten Besuch bei Dehner in Rain am Lech schnuppern. Geschäftsführer Bernhard Hönig empfing rund 130 Mitglieder und Gäste in der gläsernen Eingangshalle des Stammhauses. In seinem kurzen Vortrag stellte er das 1947 gegründete Familienunternehmen und dessen Marketing- und Vertriebsphilosophie vor. Mit mehr als 100 Garten-Centern in Deutschland und Österreich gelte Dehner als Marktführer der Branche und müsse sich sowohl gegenüber Gärtnereien als auch gegenüber Baumärkten behaupten. Dabei betonte er, dass das Unternehmen auf Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet sei.

Dass der Erfolg des Unternehmens auf den Heimatstandort abfärbt, konnten die Club-Mitglieder bei einer Busfahrt sehen. Sie führte über das weitläufige Firmenareal mit Blumenpark, Logistikzentrum, Produktionsstätten, Fertigwarenlager und Wertstoffhof. Die Besucher erfuhren, dass Dehner neben seinem Ursprung der Samenzucht, auch Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutz für Agrarbetriebe liefert.

Durch die Blumenstadt Rain, in der Dehner der größte Arbeitgeber ist, ging es dann in die so genannte Gärtnersiedlung. Dort haben sich sieben Gartenbaubetriebe mit insgesamt 210.000 Quadratmetern Gewächshausfläche und 100.000 Quadratmetern Freifläche als Zuliefer-Partner für Balkon- und Zimmerpflanzen sowie Gemüsesetzlinge und Topfkräuter zusammengeschlossen.

Dann fuhren die Busse das Blumen Hotel an. Marketingleiterin Anne Hahnenstein erläuterte in einer Präsentation die Marketingstrategie: vom 2008 aufgefrischten Corporate Design über den hauseigenen Fuhrpark mit rund 60 Lkws als rollenden Werbeflächen bis zum Pagodenbau der Garten-Center, der wohl bald von einer neuen Unternehmensarchitektur abgelöst werden soll. Neues sei auch aus der Zoowelt zu erwarten und einige der Marketiers waren überrascht zu hören, dass man über den Internetauftritt von Dehner bundesweit Blumensträuße bestellen und verschicken lassen kann.

Zum krönenden Abschluss konnten sich die Gäste von der hervorragenden Küche und dem Tagungskomfort des Vier-Sterne-Hotels an der Romantischen Straße überzeugen.

Die Holzer-Firmengruppe ist ein Kompetenzzentrum für kundenspezifische Lösungen im Entwicklungs- und Produktionsmarkt. Zielgruppen und Kooperationspartner sind große Automobilhersteller, wie zum Beispiel Alfa Romeo, Audi, BMW, Jaguar, Opel, Porsche, VW und ZF Sachs, im Fluggerätebau Premium Aerotec, Eurocopter im Maschinenbau und Industriebereich MAN, Thyssen Krupp, Babcock Borsig.

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Hallo Marketing-Club Junioren und Freunde!

Seit unserer letzten Junioren-Lounge ist schon wieder einige Zeit vergangen.
Wir haben auch wieder ein paar neue Gesichter unter uns und deshalb möchten wir zum nächsten Treffen unter uns Marketing-Junioren einladen.

Wann: Donnerstag, 27. Mai, 19.00 Uhr
Wo: Schlachthof Restaurant & Bar Augsburg, Proviantbachstr. 1

Wie immer freuen wir uns über Euer zahlreiches Erscheinen und ein paar Drinks in gemütlicher Runde.
Bitte gebt bis spätestens kommenden Dienstag, den 25. Mai Bescheid ob Ihr kommt, denn das Erleichtert die Reservierung.

Viele Grüße

Eure JuMPs

Von der Samenzucht zum Marktführer: Dehners Wurzeln liegen in einer kleinen Gärtnerei im bayerischen Städtchen Rain. Das 1947 gegründete Familienunternehmen ist über die Jahre kräftig gewachsen und gilt heute mit über 100 Garten-Centern in Deutschland und Österreich als Marktführer der Branche. Und alle folgen konsequent den Prinzipien der Gründer: Qualität bieten, Vielfalt erleben lassen, Kompetenz beweisen.

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Auch dieses Jahr findet das inzwischen schon traditionelle und zweitgrößte Golfturnier der Region im wunderschönen Burgwalden statt.

Am 15. Mai 2010 um 9:00 Uhr heißt es im Golf Club Augsburg wieder “Kommunikation auf hohem Niveau.

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Einladung mit Anmeldeformular als Download: Einladung Golfturnier 2010 (pdf)

Kommunikation über Twitter: Gefahr oder Chance

Twitter

Angeregt gezwitschert und debattiert wurde am 12. April 2010 auf der Podiumsdiskussion „Kommunikation über Twitter. Gefahr oder Chance?“. Rund 60 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich darüber zu informieren, wie der Microbloggingdienst funktioniert und von wem er wie genutzt wird.

Jörn Steinhauer, IT-Berater und Beirat im Marketingclub, schaffte mit einem Kurzvortrag Grundlagen für die weitere Diskussion. Er erklärte die „Twitter-Sprache“, das Erstellen eines Twitterkontos sowie Tipps und Tricks für das erfolgreiche Twittern.

Die anschließende Diskussion, die von der Club-Beirätin Sandra Strüwing moderiert wurde, eröffnete der Beitrag von Sandra Hofhues @shofhues, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Institut für Medien- und Bildungstechnologie der Universität Augsburg. Hofhues betonte, dass nicht nur junge Menschen den Umgang mit den neuen Kommunikationsplattformen lernen müssten, sondern dass es auch wichtig sei, die Medienkompetenz bei allen Bevölkerungsgruppen zu schulen.

Gerade im Bereich Wissensmanagement und der internen Kommunikation sieht Hofhues großes Potential für das kollaborative Netzwerk. Der Grünen-Stadtrat Christian Moravcik @chrisgruen sprach über den Nutzen von Twitter als politisches Dialoginstrument. Für den Jungpolitiker, der das Twitter-Verbot im Augsburger Stadtrat im Dezember 2009 ausgelöst hat, ist Twitter ein ideales Social Media Tool mit dem sich gerade die jüngere Zielgruppe sehr gut erreichen lässt.

Anschließend stellte Sina Trinkwalder @manomama, Gründerin des Textilunternehmens „manomama“ und leidenschaftliche Twitter-Nutzerin, ihre Kommunikationsstrategie vor: Marketing und PR laufen bei ihr ausschließlich über ihren Blog, über soziale Netzwerke und Twitter. Sascha Borowski @saschaborowski, Leiter der Online-Redaktion der Augsburger Allgemeinen Zeitung, wies auf die Gefahren von unreflektierter Nutzung und möglichem Missbrauch hin. Formen des Identitätsdiebstahls, bei dem der Nutzer die Kontrolle über das verliert, was in seinem Namen online kommuniziert wird, komme immer wieder vor. Gleichzeitig zeigte Borowski auf, dass sich der Dienst als Echtzeit-Kommunikationskanal längst zu einer wichtigen Recherchequelle für Journalisten und Meinungsmacher entwickelt hat.

Zur Veranstaltung wurde vor Ort und darüber hinaus live getwittert. Auf einer so genannten „Twitterwall“ konnten die Besucher eine lebendige Debatte verfolgen.

Rückfragen und durchaus kritische Anmerkungen aus dem Publikum rundeten die Veranstaltung ab und auch im Anschluss sorgte das Thema für kontroverse Gespräche. Die Podiumsdiskussion stieß sowohl bei den Mitgliedern des Marketinclubs als auch bei den Gästen auf positive Resonanz. Der eine oder andere nahm sich sogar vor, sich in Zukunft nicht nur theoretisch mit dem Microbloggingdienst zu beschäftigen, sondern sich auch praktisch dem „Twittern“ anzunähern.