Chronoswiss – Faszination der Mechanik

Einen Vortrag der außergewöhnlichen Art erlebten die knapp 100 Mitglieder und Gäste des MC Augsburg am 17.3.2009 bei der Präsentation von Chronoswiss im Medienzentrum der AZ.

Gründer und Inhaber Gerd-Rüdiger Lang hielt keinen Vortrag – schon gar keinen Marketing-Vortrag – im engeren Sinn, sondern „erzählte“ seine Geschichte und die des Unternehmens Chronoswiss.

Er brachte den Zuhörern nahe, was es für einen Uhrmacher-Meister in der Schweiz in den 80-er Jahren bedeutete, aufgrund des Quarz- und Digitaluhrenbooms quasi über Nacht arbeitslos geworden zu sein. Er berichtete von seiner Zeit beim renommierten Uhrenhersteller Heuer und von seiner Zeit als Zeitnehmer bei der Formel 1 sowie bei den Olympischen Spielen 1980in Moskau.
Anders als viele seiner Kollegen erkannte er jedoch eine Perspektive im Niedergang der Schweizer Uhrenindustrie und gründete 1983 in München die Marke Chronosswiss – eine Marke, in der er die Begriffe Chronograph und Schweizer Uhrmacherqualität zusammenführte.

„In der Uhr sieht man die Handwerkskraft des Handwerkers“ – ist sein Credo, „Mach das Beste, was Du kannst“ sein täglicher Leitsatz. So hat sich Chronoswiss, bei der alle Uhren in Handarbeit hergestellt werden, zu einer der bedeutendsten Uhrenmanufakturen mit Verkäufen in weltweit 40 Länder entwickelt.

„Die Armbanduhr ist das einzige Schmuckstück des Mannes“, sagt Gerd-Rüdiger Lang, und sorgt persönlich dafür, dass seine Uhren auch noch in 20 Jahren als Chronoswiss erkennbar sein werden.

Für die Zuhörer war es ein unvergesslicher Abend mit einem ungewöhnlichen Referenten.

Chronoswiss

v.l.n.r.: Vizepräsident Manfred Stöckl, Gerd-Rüdiger Lang mit einem ganz besonders exklusiven Chronoswiss-Exemplar und Florian Möckel

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